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Entdecken Sie den Harz von seiner kulinarischen Seite

Die malerischen Landschaften und die unvergleichliche Natur des Harzes bieten zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und für andere Aktivitäten an der frischen Luft. Doch nach einem auf diese Weise verbrachten Tag kommt natürlich auch der Hunger und dann stellt sich die Frage: Welche kulinarischen Spezialitäten hat der Harz eigentlich anzubieten?

Im Vergleich zu manch anderen deutschen Regionen ist der Harz vordergründig vielleicht nicht als Schlaraffenland für Gourmets bekannt. Doch selbstverständlich findet der hungrige Wanderer hier genau wie anderswo eine vielfältige Kochtradition vor, innerhalb derer sich zahlreiche Leckereien entdecken lassen.



Ein schmackhaftes Gericht der Harzer Küche ist „Hackus und Knieste“. Die namensgebenden Hauptbestandteile dieser Speise sind Hackfleisch und Kartoffeln; die Kartoffeln werden halbiert, mit Öl bestrichen und gewürzt serviert. Neben Salz ist das Gewürz der Wahl dabei üblicherweise Kümmel.


Das Hackfleisch wird je nach Lokalität unterschiedlich dargeboten: manchmal als rohes Mett, manchmal in gebratener Form als Fleischbällchen. Abgerundet wird die Zusammenstellung mit Gurken und Zwiebeln. Um nach einer ausgiebigen Wanderung den Hunger zu stillen ist dieser klassische Harzer Imbiss sicherlich eine gute Wahl.



Zu den Harzer Gaumenfreuden zählen natürlich auch rustikale Wildgerichte: Hirsch-, Wildschwein- oder Hasenbraten sind vielerorts beliebt. Dabei ist zu beachten, dass manche Restaurants – bedingt durch die Schonzeiten der Jagdsaison – die Gerichte nicht ganzjährig anbieten.


Stattdessen steht dann vielleicht ein gutes Rumpsteak vom Harzer Roten Höhenvieh, einer seit Jahrhunderten gehaltenen Rinderrasse, auf der Speisekarte. Und wer sich heimisches Wild lieber in kalter statt in warmer Form auf der Zunge zergehen lassen möchte, kann auf Dauerwürste wie die Hirschsalami zurückgreifen.



Auch auf Fischgerichte müssen Urlauber im Harz nicht verzichten. Die traditionelle Forellenzucht ist hier weit verbreitet. Des Weiteren findet man Zander, Karpfen, Aal und Wels häufig auf den Speisekarten.
Überregional bekannt ist das Restaurant „Zum Klosterfischer“ im Kloster Michaelstein in Blankenburg. Hier ist es sogar möglich, die Teiche zu besichtigen, in denen die Fische heranwachsen, bevor sie letztendlich geschmackvoll angerichtet auf dem Teller landen.



Eines darf man natürlich nicht vergessen, wenn es um regionale Harzer Küche geht: Den würzigen Harzer Käse (auch „Harzer Roller“ genannt, wenn kleine, aneinandergereihte Laibe als Rolle verkauft werden). Dieser schon seit dem 18. Jahrhundert hergestellte Sauermilchkäse ist besonders fettarm und mundet am besten mit Schwarzbrot.



In den Pilzrevieren des Harzes wachsen zahlreiche verschiedene Sorten, darunter Maronen, Pfifferlinge, Rotkappen und Steinpilze. Entsprechend ist eine deftige Pilzpfanne aus lokalen Zutaten kein seltener Anblick in den Waldgaststätten, in die man bei Ausflügen einkehren kann.
Besonders die edlen Steinpilze sind darüber hinaus ein gern genommener Bestandteil allerlei verschiedener Suppen. Auch kombiniert mit Harzer Käse ergeben geschmorte Pilze eine ansprechende Mahlzeit.



Beim Nachtisch bleibt die Harzküche relativ klassisch. Ein typisches Dessert sind die „Armen Ritter“, für die Brötchen oder Weißbrot in süßer Milch eingeweicht und in der Pfanne gebraten werden.



Im Bereich Getränke hat der Harz einige bekannte „Originale“ zu bieten: Der „Schierker Feuerstein“ ist ein vor über 100 Jahren erfundener Kräuterlikör, der auch heute noch anhand des streng gehüteten Familienrezepts hergestellt wird. Benannt ist der Halb-Bitter nach den Feuersteinklippen, einer imposanten Felsformation in Schierke.



Deutschlandweit bekannt und beliebt ist das „Hasseröder“-Bier aus Wernigerode mit dem charakteristischen Auerhahn-Symbol.
Ausgesprochene Fans des Gerstensaftes können am Firmensitz einen Blick hinter die Kulissen werfen und mehr über die Geschichte der seit 1872 bestehenden Marke erfahren. Zum Durst löschen nach einer kräftigen Mahlzeit lässt sich ein Glas dieses traditionsreichen Bieres aber garantiert auch ohne Kenntnis der historischen Hintergründe verwenden.



Manche Feinschmecker meinen die Harzer Küche nicht zu den raffiniertesten der Welt zu zählen, aber dafür konzentriert sie sich ganz hervorragend auf ihre Kernkompetenz: hungrige Mägen zu sättigen. Ob also Fleisch, Fisch, Käse oder Pilze – bei einem Urlaub im Harz kommt in puncto Gastronomie jeder auf seine Kosten.
Guten Appetit!

Harzhotel Güntersberg

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